Naiirim
Namen (Sha)
Bei dem Na’iri haben Namen eine besondere Bedeutung, denn man legt beim Eintritt in den Stamm nicht nur seinen Namen ab, sondern vergisst ihn gänzlich. Jedes neue Mitglied wird in dieser Form als Na’iri neu geboren und durchläuft das ‚Anee sha‘ das unbenannte Jahr, in dem man sich selbst neu nennt. In den Stamm geborene Kinder werden bis zum sechsten Lebensjahr einheitlich Na’irifam (weiblich) oder Na’irifil (männlich) genannt, bevor sie ihren Namen wählen dürfen.
Jeder Name den man sich dann gibt, hat drei Persönlichkeiten.
Der volle Name Sha’un wie bspw. Ankh’Shuthep, der oft nur bei der ersten Vorstellung genannt und für formelle Begegnungen genutzt wird. Der Rufname Sha’vala der alltägliche Anwendung findet (Ankh). Und zuletzt Sha’ami, der persönliche Name, den man nur im Kreis von Vertrauten, Familie und Geliebten nutzt. So wurde sie von ihren Freunden, den Dünentauchern Ankshu gerufen.
Na’irim – die Sprache der wandernden Wüste
Ye’e – Ja
Na’at – Nein
Sivou - Bitte
Fahee Ma - Vielen Dank dir
Na’anje da / ma – Verzeih mir /ich verzeihe dir
Venu ma benne - Sei mir willkommen
Shee ma’at sol – Dir einen guten Tag
Shee ma’at nu’un – Dir eine gute Nacht
Yanna - Zum Wohl/ Prost/ Mahlzeit
Salla Unh - Gute Wege/ Auf Wiedersehen
Na‘akusha da - Entschuldige mich kurz
Marre! – Ach Kacke!
Merra/ Merro – universelles Schimpfwort, weiblich/ männlich
Kesh’ka – Verpiss dich
A’ey a‘ey – Los geht’s
Ankh da akembe sha / Ich nenne mich Ankh
Akemb sha ma? / Wie nennst du dich?
Na‘atale ma? / Was nennst du Heimat? (wo kommst du her?)
M’ebwe! / Helft mir!
Da'eem famee / Ich bin hungrig
Da’eem soiffee / durstig
Da’eem tefaa / müde
Da’eem ve’ev / verletzt
Ma‘eem aveure da / Du bist mein Herz (ich liebe dich)
Deoum/ Deimya/ Deminas – Gott/ Göttin/ Götter
Ranne/ Rienne - Herrscher/ Herrscherin
RouRanne - Der rote König
Ke’em - Sand
Kemsalla – Wüste
Ameno Ra/ Amino Ra – Freund/ Bekannter
Ma‘hibi – Persönliche Freund*in
Na‘hibiri – Freund*in des Stammes
Nava’iri – Familie, Clan, Stamm
Nava’iri Fa’aturé - Gürtel der Familie, Tauschtradition der Mukengi
Chonassé donné – das wandernde Wissen (die Weitergabe von Fähigkeiten)
Kosh‘qua – Clanszeichen, Stammes-Symbol, „Taggen“
Sha’un – der volle eigene Name, für die erste Vorstellung und formelle Anlässe
Sha’vala – der Rufname
Sha’ami – der vertraute Name, den nur Freunde nutzen
Mo'ora (Sha) – Tod, den Namen abgeben
Aneeva – Leben, Zahl aller Jahre
AneeSha – das unbenannte Jahr (Ritus der Namenfindung)
Bon jou‘sha – Namenstag, Ende des Ritus, eine Art Geburtstag
Fam Na Aurem - Gold kann man nicht essen (Tauschgeschäfte bevorzugt)
Da kehm she-et sa - Lass es im Sand liegen (lass die Vergangenheit ruhen)
Da kehm inui bete – Bleib im Sand vergessen (jemanden etwas schlechtes wünschen)
Aan’se dava, Ten’se dava – Wir werden die Ersten und die Letzen sein
Juss a doree preva RouRanne – der rote König herrscht lang und gerecht.
Mo’ora ka‘am Mor – Tot soll tot bleiben
Mon na ye aveure - Dein Herz fasst die Welt
Tu-tu – Verniedlichung z.B. Ankhtu-tu, Karthatu-tu
Forte neshu Arca’rii - Kraft über Magie
1 -10 - Aan, Di’i, Taan, Kiat, Quin, Kis, Saveh, U’ut, Een, Des
50 – DesQuin 80 – DesU’ut
100 – Deshwe 500 – Quinwe 800 – U’utwe
1000 – Deshweka 5000 – Quinshweka 8000 – U’utshewka
Pa’ian – Brot, Gebackenes
Hu’ium – würzige Brottunke
Jamé – Fleisch
Chev – Ziegenkäse
Bonsuii – Süßspeisen
Jambalé - Eintopf
Shai’i - Tee
Qir’menté / Qirment - Alkohol
Rash’quir (Suu) – Kaktusschnaps (aus Prinzessin der Dämmerung)